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Tragetuch binden

Wie das Tragetuch richtig binden?

Tragetuch binden

© Amazon.de

Sie haben sich für das Tragen Ihres Kindes in einem Tragetuch entschieden? Das ist wunderbar. Wenn Sie nun noch nicht genau wissen, wie sie das Tragetuch binden, ist das nicht schlimm. Wir zeigen im Folgenden die verschiedenen Bindetechniken (jeweils mit dem passenden Video zur Bindetechnik) und gehen auf die Vorteile der einzelnen Trageweisen ausführlich ein. Sofern Sie gleich das Glück von zwei Kindern haben, so können Sie diese auch Tragen.

Tragetuch binden: Sonderfall Zwillinge

Die Bindetechnik soll sicher für Eltern und Kind sein. Eine besonders große Belastung bedeutet das Tragen von Zwillingen, da schon durch die Schwangerschaft Hüfte und Wirbelsäule belastet sind. Bewährt haben sich dabei die Wickelkreuztrage, die Hüftkreuztrage sowie die Kreuztrage vorne und hinten. Die Eltern sollten sich in diesem Fall mindestens zwei Tragetücher anschaffen, damit beide Kinder den richtigen Sitz haben. Außerdem können die Kinder dann von zwei Personen getragen werden. Denn wegen des hohen Gewichts ist das Tragetuch bei Zwillingen für eine Person meistens nur kurzweilig möglich. Dies gilt besonders, wenn beide Kinder schon im Kleinkindalter sind.

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Die richtige Auswahl des Tragetuchs

Die Auswahl des geeigneten Tragetuchs richtet sich nach der Bindetechnik und der Konfektionsgröße der tragenden Person. Beim Kauf sollten Sie daran denken, dass das Tuch hohen Belastungen ausgesetzt ist. Es muss sich leicht binden lassen und gleichzeitig soll das Kind darin sicher und ausreichend Platz finden.

Daher sollte die Tuchgröße ungefähr

  • 70 Zentimeter breit und
  • fünf Meter lang sein.
  • Das Tuch sollte frei von Umweltgiften sein. denn schon kleine Mengen von halogenorganischen Verbindungen können das Hormon- und Immunsystem schädigen.
  • Ebenfalls ist von einem Tragetuch in Leiwandbindung abzuraten, weil es schneller ausleiert und eine geringere Elastizität aufweist.
  • Das schadstofffreie Tuch muss eine geeignete Dicke aufweisen. Ist es zu dünn, kann sich der Stoff in den Körper einschneiden. Wird das Tuch zu dick, können Sie es nur schlecht für die Bindungstechniken nutzen.
  • Das Gewebe soll horizontal und vertikal sein. Diagonal soll es elastisch sein.
  • Die Oberfläche darf nicht aufgeraut sein, sonst lassen sich nur schwer Knoten bilden. Zu glatte Schichten lassen dagegen Knoten nachgeben.
  • Achten Sie bei den Kanten auf eine doppelte Versteppung. Nur so lassen sich hohe Belastungen aushalten.

Zur Vereinfachung der Bindetechnik markieren Sie die Mitte. Die Bindungstechniken fallen leichter, wenn Sie vor dem Gebrauch das Tuch mehrfach waschen.

Tragetuch binden: Allgemeine Bindetechnik

Zuerst breiten Sie das Tuch auf einer glatten Oberfläche aus. Dann suchen Sie die Mitte. Je nach spezielle Bindetechnik legen Sie das Tuch um. Beachten Sie dabei, dass sich das Tuch nicht verdreht und dass es locker fällt.

Aber wie bringt man das Kind am besten in das Tragetuch?

Legen Sie das Kind über die Schulter, doch nicht zu weit, damit es nicht unangenehm für das Kind wird und zur Ablehnung führt. Dann lassen Sie das Kind vorsichtig in die Tragetasche gleiten. Dabei halten Sie das Kind immer sicher mit einer Hand fest. Sobald das Kind fest im Tuch sitzt, müssen Sie sich vergewissern, ob die Bindung wirklich fest ist. Dazu ziehen Sie alle Falten und Knoten glatt. Anhand einer Checkliste überprüfen Sie, ob das Kind sicher und bequem sitzt.

Doch welche Kriterien müssen beachtet werden, um sich von der Stabilität der Bindung zu überzeugen?

  • Die Höhe muss stimmen. So sollten Sie das Baby auf dem Kopf problemlos küssen können. Denn Rücken und Kopf müssen beim Kind gestützt werden. Außerdem darf der Rücken der Träger nicht zu stark belastet werden. Da bei der Trageposition öfters gewechselt wird, wird einer einseitigen Belastung des Rückens der Träger entgegengewirkt.
  • Die Festigkeit überprüfen Sie am besten, indem Sie sich nach vorne beugen und das Kind beobachten. Das Kind soll dabei nicht zusammensacken. Sein Köpfchen soll gestützt aber nicht fixiert sein.
  • Die korrekte Bindung wird sichtbar, wenn das Kind am Körper sitzt aber nicht am Körper hängt.
  • Die richtige Stellung ist beim Kind gegeben, wenn die Kniekehlen einen Winkel von 90 Grad bilden oder sie höher liegen als die Windel. Das Tuch muss die Kniekehlen des Kindes miteinschließen.
  • Kleinere Babys sollten eine Froschhaltung einnehmen. Dies gelingt, wenn Sie die Knie ganz hochziehen.
  • Das Tuch darf nicht an der Haut des Babys reiben. Deswegen ist es ratsam,bei jedem Schritt das Tuch nachzuziehen und die Falten zu glätten.
  • Sie sollten bei der Anwendung des Tragetuchs darauf achten, dass Schultern und Nacken nicht durch eine falsche Bindetechnik Schmerzen und eine Fehlhaltung hervorrufen.
  • Immer wieder sollten Sie das Tuch nachziehen und Knoten glatt streichen. Ergibt sich dadurch keine Erleichterung sollte eine andere Wickeltechnik ausprobiert werden.

“Welche Wickeltechnik ist die beste für mich und mein Kind?”

Für Neugeborene hat sich die Technik der Wickelkreuztrage bewährt, dagegen wird die Anwendung der Kreuztrage erst für Babies ab zwei Monaten empfohlen.

Tragetuch binden: Wickelkreuztrage

Diese Wickeltechnik kann schon bei Neugeborenen angewandt werden. Sie eignet sich insbesondere für Babys, die keine Liegestellung mehr einnehmen möchten. Da dabei das Gewicht auf den gesamten Rücken verteilt wird, hat sich die Technik bei Trägern mit Rückenproblemen bewährt. Der Nachteil dabei ist, dass die Wickelkreuztrage immer wieder neu gebunden werden muss. Zudem müssen Sie die richtige Höhe beachten. Der Bauchnabel gilt als Orientierung. Arme und Schultern des Säuglings dürfen nicht herausschauen. Die Bindetechnik darf nicht locker sein, weil die Kinder sonst zu tief sitzen. Andererseits darf das Kinn nicht den Kopf des Kindes berühren.

Sonderfall: Zwillinge Wickelkreuztrage

Für Zwillinge verändert sich die Bindungstechnik. Denn die Tuchtasche vor der Brust benötigt extra viel Raum für zwei Babys. Das erste Kind wird in die Mitte des Tragetuchs gelegt. Mit der gleichen Hand fixieren Sie das Ende des Tuchs. Auf der anderen Seite legen Sie das zweite Kind in das Wickeltuch. Das Tuch muss dabei beide Kinder mit ihren Schultern umfassen. Mit einem Arm fixieren Sie die beiden Tuchseiten und die Babies. Die andere Hand umfasst die Tuchseite der gegenüber liegenden Hand. So wird das Tuch straff über die Babies gespannt. Zuletzt müssen Sie die untere Tuchseite fixieren. So stärken Sie den Bereich unter den Füssen des Babies. Die Kinder werden von einer Hand zur anderen übergeben und festgehalten. Die inneren Tuchkanten links und rechts werden auseinander gezogen. Dadurch werden sie besser gestützt.

Tragetuch binden: Kreuztrage

Das Tragetuch für die Kreuztrage muss eine Länge von mindestens 350 Zentimetern aufweisen. Dazu muss das Tragetuch über die Schultern so weit reichen, dass es auf dem Rücken bis zu Taille eine Schlaufe bildet. Das eine Ende des Tragetuchs muss um 20 Zentimeter länger sein als das andere. Beide Enden kreuzen sich locker in Brusthöhe. Das längere Ende ziehen Sie durch die Schlaufe zum Rücken. Danach folgt das kürzere Ende des Tuchs. Dann bilden sich beide Enden seitlich zu einen Knoten. Dann legen Sie das Stoffkreuz vor dem Bauch nach unten.

Unterdessen ist das Kind an eine Schulter gelehnt und wird mit einer Hand fest gehalten. Mit der anderen freien Hand umfasst man das Bein des Kindes und schiebt es zwischen den Tuchbahnen hervor. Dann wird das Kind an die andere Schulter gelehnt und das andere Bein wird hervorgeholt. Das Kind muss in jeden Fall solange festgehalten werden, bis der Stoff der inneren und der äußeren Bahnen des Tragetuchs sich weit über den Rücken ausgeweitet hat.

Ganz wichtig ist, dass Sie überprüfen, ob das Baby eng am Körper angeschmiegt ist und die richtige Sitzhaltung einnimmt. Eventuell müssen Knoten nachgezogen werden, wenn das Tuch zu locker sitzt.

Daneben können Sie aus dem Tragetuch eine Känguru-Trage oder einen seitlichen Hüft-Sitz binden, wovon jedoch abgeraten wird, weil sich bei der Känguru Sitztechnik das ganze Gewicht des Kindes auf die Hüfte konzentriert.

Sonderfall Zwillinge:

Die Kreuztrage kann für Zwillinge abgewandelt werden. Dabei werden die Kinder auf den Rücken und auf dem Bauch gebunden. Als Alternative wird jedes Kind an eine Hüfte gebunden.

Tragetuch binden: Känguru-trage

Die Bindetechnik der Känguru-trage gehört nichts destotrotz zu den beliebtesten Wickltechniken. Sie wird bei Babies ab sechs Wochen angewandt. Das Tragetuch sollte mindestens eine Länge von 3,40 Meter – in der Regel 3,70 aufweisen. Hier legen Sie das Baby auf die Mitte des ausgebreiteten Tragegurts. Dabei gelangt die untere Stoffkante bis in seine Kniekehlen. Ziehen Sie die beiden Tuchenden über seine Schultern. Halten Sie das Baby beim Aufrichten mit beiden Händen fest. Die linke Hand zieht das rechte Ende des Tuchs nach vorne. Gleichzeitig halten Sie das Baby mit der rechten Hand fest. Das Tuch wird mit beiden Händen gestrafft.

Bei der Wickeltechnik müssen Sie unterscheiden, von welcher Tuchgröße Sie ausgehen. Weist das Tuch nur 3,20 Meter auf, knoten Sie beide Enden des Tuchs unter dem Po des Kindes. Dann führen Sie beide Enden des Tuchs unter die kindlichen Beine. Das Tuch gelangt hindurch zum Rücken. Am Rücken werden beide Enden mittels Weberknoten fixiert.

Tragetuch binden: Hüft-Sitz

Der Hüft-Sitz im Tragetuch hat sich bei älteren Kindern bewährt, weil das Gewicht teilweise auf die Hüfte verlagert wird. Dise Bindetechnik kann schon im Alter von sechs Wochen angewandt werden. Da die korrekte Sitzhaltung beim Kind vorliegt, kann sie auch für die linke und rechte Hüfte bei Zwillingen angewandt werden. Der Hüft-Sitz ist mit jeder Länge eines Tragetuchs vereinbar. Zuerst legt man das Tuch über die Schulter. In der Höhe der Hüfte wird es zusammengebunden und in Rückenhöhe fixiert. Das Baby gleitet vorsichtig von der Schulter in die Schlaufe und sitzt so auf der Hüfte. Das Tuch wird auf der Schulter verschränkt. Die äußere Kante wird auf dem Oberarm gelegt. Mit gespreizten Beinen nimmt das Baby eine feste und bequeme Sitzstellung ein.

Tragetuch binden: Rucksacktrage

Bei der Rucksacktrage liegt das Kind auf dem Rücken. Diese Wickeltechnik ist ab dem dritten Monat geeignet. Dazu plazieren Sie Ihr Kind in die Mitte des Tuchs. Die oberste Kante des Tuchs muss ungefähr zwei Finger breit über den Ohren des Säuglings liegen.

Ziehen Sie das Tuch unter dem Po des Kindes zusammen und richten das Kind auf, indem Sie links und rechts das Tuch entlang des Rückens nach oben schieben. In Höhe des kindlichen Kinns halten Sie das geraffte Tuch mit einer Hand zusammen. Dabei wechselt die linke Bahn des Tuchs in die rechte. Schaukeln Sie Ihr Kind und lächeln Sie es an, damit es nicht ungeduldig wird. Dann halten Sie Ihr Baby nach oben. Dabei stüzt Ihre linke Hand den Kopf und den Rücken des Säuglings. Vor Ihrem linken Oberarm befinden sich die Beine. Auf dem Bauch schiebt man das Kind auf den linken Oberarm. Der Kopf ist oben. Po und Beine folgen über die linke Schulter des Trägers. Sobald das Kind uf de Schulter angekommen ist, legt man eine kurze Pause ein.

Beide Bahnen des Tuchs befinden sich in Ihrer rechten Hand. Die linke Hand stabilisiert das Baby. Der Kopf des Säuglings schmiegt sich an die Wange des Trägers. Die Spannung des Tuchs muss ständig gehalten werden, damit das Kind sichwe gehalten wird. Sie greifen dann mit der linken Hand über Ihre rechte Hand, so dass beide Hände die Tuchenden festhalten. Dann legt man die rechte Hand über die linke Hand und übernimmt den rechten Strang des Tuchs. Dieses Ende des Tuches wird unter Spannung über dem Kopf auf die Schulter gehoben, so dass beide Enden des Tuches in einer Hand liegen. Somit erhält eine Hnd uneingeschränkte Beweglichkeit. Damit kann der Träger das Kind halten und auf dem Rücken in die richtige Lage bringen.

Dabei müssen Sie darauf achten, dass der Oberkörper leicht nach vorn gewinkelt ist. Po und Kopf werden leicht angehoben. Diese Haltung wird beibehalten bis ein Knoten gebunden wird. Eine Hand fasst in Richtung Nacken und Kopf und führt das Tuch nach vorn. Das Tragetuch muss von der Kopfkante aus – Falte für Falte – straffgezogen werden. Die breiten Träger befinden sich jetzt über den Schultern. Die beiden Bahnen des Tragetuchs werden zweimal in Taillenhöhe rotiert. Anschließend legen Sie unter Ihren Schultern beide Tuchenden nach hinten über die Beine des Kindes. Unter dem Po des Kindes werden beid Enden gekeuzt und mit einem Dopelknoten fixiert.

Tragetuch binden: Tragetuch Wiege

Das Tragetuch wird in zwei gleich große Seiten aufgeteilt. Dann legen Sie das Baby über die Schulter. Das Tuch fixieren Sie mit einem Doppelknoten auf der gegenseitigen Hüfte. Dann entfernen Sie das Tuch. Das Kind rutscht in die breite Seite mit einem Arm und Kopf in das Tuch. Der Doppelknoten liegt nun am Rücken des Trägers. Beim Aufheben des Kindes muss der Säugling vorsichtig gehalten werden. Sein Köpfchen schmiegt sich an die eigene freie Schulter. Der Doppelknoten muss verstärkt werden, um Oberarm, Rücken und Schulter einzubeziehen. Dann ist das Tragetuch Wiege fertig.

“Wie wirkt die Außentemperatur auf das Baby?”

Behalten Sie beim Tragen des Babys immer die Außentemperatur im Auge. Zwar wärmen das Tuch und Ihr Körper das Baby, trotzdem müssen Sie auf ausreichende Bekleidung von Kopf, Nacken und Füßen achten. Im Winter sollten Sie das Kind immer unter einer Jacke tragen. Hier eignen sich Tragecover als zusätzlicher Schutz für die Kleinsten. Im Hochsommer können dagegen Körperwärme und Tragetuch das Kind überhitzen. Deswegen sollten Sie bei extrem heißen Temperaturen auf ein Tragetuch verzichten.

Sicherheit geht vor

In jedem Fall wenden Sie die Bindetechniken des Tragetuchs nicht als erstes bei den Kindern an,sondern verwenden Sie zuerst Babypuppen, um Ihre Kinder vor Verletzungen bei Anwendungsfehlern zu bewahren. Auch die Hilfe einer Hebamme sollten Sie bei Ihren ersten Übungen in Anspruch nehmen, um die Bindetechniken des Tragetuchs zuerst unter Aufsicht fachgerecht auszuführen, bevor Sie diese bei Ihren Kindern durchführen.

Vorteile von Tragetüchern

Tragetuch binden: Die korrekte Anwendung der Bindetechniken eines Tragetuchs schenkt dem Baby von Geburt an Wärme und Geborgenheit und fördert die Eltern-Kind-Bindung. Das Kind hat engen Körperkontakt und nimmt den Geruch auf. Das leichte Schaukeln beim Gehen beruhigt das Baby, denn es erinnert es zugleich an die wohlig warme Zeit im Bauch der Mama. Das Wachstum der Rückenmuskulatur wird in Gang gesetzt.

Wenn das Kind durch die korrekte Bindungsweise eine Anhock-Spreiz-Stellung einnimmt, beugt die Lage eine Hüftdysplasie vor. Die Hüftgelenke können nachreifen. Außerdem leiden die Kinder seltener an Bauchschmerzen oder Koliken. Mit dem Tragetuch sind Sie mobiler als mit einem Kinderwagen, wodurch Sie sich leichter im Alltag fortbewegen können. Zudem können Sie mit beiden Händen zupacken, während Sie das Kind nicht ablegen müssen. Im Gegensatz zu den Tragesäcken zeichnen sich die Tragetücher aufgrund ihrer Vielseitigkeit aus. Die verschiedenen Bindungstechniken können sich dem Alter des Kindes anpassen.

Zunächst wird der Säugling vor dem Bauch gebunden, später auf der Hüfte oder am Rücken. Normalerweise sollten Sie das Baby bis zu sieben Kilogramm auf dem Rücken tragen. Bei höheren Gewicht wird der Rücken stark belastet. Deswegen wird ab dem vierten Monat das Tragen in Rückenposition empfohlen, weil dabei die Belastung für den Träger am geringsten ist als in einer anderen Position. Dabei sollte man die Kinder nie nach außen tragen. Denn dadurch wird der Rücken überstreckt.

Der gesunde Sitz mit gespreizten Beinen wird nicht mehr aufrecht gehalten. Zudem kann das Kind sich nicht mehr umdrehen und sich an die schützende Brust der Eltern kuscheln. Wenn das Kind nach innen liegt, lernt es seine Umwelt durch seine Eltern über Gesichtsmimik, Herzschlag und Resonanz kennen, wodurch die Bindung enger wird.
Das Tragetuch eignet sich für Kinder daher von Geburt an bis zu einem Alter von drei Jahren. Zudem kann das Tuch als Hängematte oder Babytrage umfunktioniert werden.

Video: